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SFG Talente qualifizieren sich für Deutsche Meisterschaft im September 2019

Frankfurt wir kommen!
Nahezu optimal verlief die DM “Quali “ im Rahmen der Rheinland – Pfalzmeisterschaften in Koblenz für unsere Aktiven der Talentgruppe um Trainer und Abteilungsleiter Wolfgang Baum. Gleich zweimal auf Platz 1 im Fünfkampf (75m, Weit, Kugel, Schleuderball und 1000m) und im Schleuderballeinzelwettkampf kam der 13 jährige Jonas Schnitzius mit ganz starken 9,79 sek. über 75m und 35,62m im Schleuderballwurf. Ebenfalls Doppelmeisterin wurde Katrin Weischer W18/19 im Schleuderballwurf mit neuer Bestweite von 50,44m und im Steinstoßen mit 10,01m. In der gleichen Altersklasse belegte Jasmin Bakali Platz 2 im Steinstoßen (9,46m) und Platz 3 im Schleuderballwerfen mit 38,06m. Die Silbermedaille im Fünfkampf erreichte nach langer Wettkampfpause Christian Justen (Männerklasse) mit guten 53,04m im Schleuderball und 11,67m im Kugelstoßen. Dritter in der M16/17 wurde der letztjährige DM Dritte Tim Stetzka mit Stärken über 100m (12,22 sek.) und über 1000m (3.06 min.), sowie im Schleuderball mit guten 51,78m. Silber im Fünfkampf und Gold im Schleuderballeinzel (48,11m) erkämpfte sich trotz leichter Oberschenkelprobleme der 14 jährige Alexander Studert, im gleichen Wettkampf wurde Kilian Glesius mit neuer Bestweite von 46,37m guter Dritter. Sven Anton (M16/17) gewann das Steinstoßen (9,58m) und steigerte sich im Schleuderballwerfen als Zweiter auf gute 52,78m. Seine Schwester Nele Anton konnte sich vom Fünfkampf morgens zum Einzelfinale nachmittags um fast 5,5 m im Schleuderballwerfen steigern und wurde mit 37,06m Rheinland – Pfalz Vizemeisterin.

Weitere Platzierungen :
Angelina Baum Steinstoßen 8,00m Platz 3. / Schleuderballwurf 34,22m Platz 4.
Kilian Glesius Fünfkampf Platz 4.
Denzel Jeans Fünfkampf Platz 5.
Nele Anton Fünfkampf Platz 6.
Emma Koppelkamm Fünfkampf Platz 7.

Ein großes Dankeschön geht an die Eltern unserer Teilnehmer/innen Waltraud Schwaab, Jörg Schnitzius, Christoph Stetzka, sowie die Aktiven Maria Johannes und Leonie Baum, die als dringend benötigte Kampfrichter fungierten.

Im Bild zu sehen: Alexander Studert M14/15, hier beim Weitsprung – errang 1x Gold und 1x Silber bei den Rheinland – Pfalzmeisterschaften in Koblenz.

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Robin Kretz wird Rheinland-Pfalzmeister im Weitsprung

Vor zwei Jahren vom Fußball zur Leichtathletik gewechselt, absolviert der 16-jährige Robin Kretz seine erste richtige Freiluftsaison und überraschte im rheinhessischen Saulheim mit seinem ersten 6m Sprung die restlichen elf Teilnehmer und gewann den Titel des U18 Landesmeisters. Bei leichtem Gegenwind sprang er 6,09m und wäre auch mit seinem zweitbesten Sprung (5,92m) ganz vorne gelandet. Nicht Gold aber Bronze, und das gleich zweimal, erwarf sich Sven Anton im Diskuswurf mit neuer Bestleistung von 35,05m und 12,34m im Kugelstoßen der MJU18. Nur äußerst knapp, um sechs Hundertstel, verpasste Mehrkämpfer Tim Stetzka über 110m Hürden (16,34 sek.) als Vierter das Podium. Noch knapper war es bei Sophie Berg (WJU18) über 400m in 65,15 sek., hier fehlten nur 5 Hundertstel zur Bronzemedaille.

Weitere Platzierungen:
Tim Stetzka Speerwurf 36,95m Platz 8
Robin Kretz 200m 25,54 sek. Platz 14
Nicolas Lord 200m 25,23 sek. Platz 10
Emilia Faria do Nascimento 200m 29,26 Platz 17

Im Beitragsbild zu sehen: Robin Kretz, frischgebackener Rheinland-Pfalzmeister im Weitsprung der U18.

 

Bezirksmeisterschaften im Stabhochsprung – Bezirk Trier

Ort:
Sportzentrum Bernkastel – Kues
Peter Kremer Weg
54470 Bernkastel – Kues

Datum:
Mittwoch 26.06.2019

Ausrichter:
SFG Bernkastel – Kues

Anmeldung: bis 24.06.2019
Wolfgang Baum
Kröver Str. 17
54538 Kinheim
Tel.06532/3265 Handy : 0160 955 18335
Mail: Die4Baums [at] t-online [.] de

Startgeld:
Männer und Frauen 3,00 Euro – Jugend 2,50 Euro

Hinweise:
• Der Wettkampf beginnt um 17.30 Uhr für alle Klassen
• Anfangshöhe für alle Klassen ist 1,50 Meter.( Springer/innen BL bis 2,50m )
• Beginn der II Gruppe ( BL ab 2,50m ) ca. 18.30 Uhr
• Startberechtigt sind alle Altersklassen ab W/M J U14 (M/W 12) und älter.
• Der Ausrichter stellt keine Stäbe und übernimmt keine Haftung für Schadensfälle.

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Alexander Studert knackt DM Norm

Das war Maßarbeit. Um einen Punkt übertraf der 14 jährige Alexander Studert im Block Wurf die verlangten 2500 Punkte und siegte souverän mit 200 Punkten Vorsprung bei den Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf in Neuwied. Bei diesem anspruchsvollen Fünfkampf absolvieren die 12 – 15 Jährigen Aktiven Sprint, Weitsprung, Hürdenlauf und je nach Neigung weitere Wurf, -Sprung,- oder Laufdisziplinen. Sehr zufrieden zeigte sich SFG Abteilungsleiter Wolfgang Baum vor allem mit den Leistungen im Hürdenlauf und den technischen Disziplinen, die verdeutlichten das sich das intensive Techniktraining der letzten Wochen gelohnt hat. Einen weiteren Sieg gab es durch Jonas Schnitzius in der M13 trotz Problemen im Diskuswurf, die er aber durch eine tolle 60m Hürdenzeit (9,69 sek.) und 9,73m mit der Kugel kompensierte. Auf den Silberrang kamen Kilian Glesius Block Wurf M15, dem nur acht Punkte zum Sieg fehlten und Luna Nummer W14, die im Kugelstoßen (9,46m) und über die 80m Hürden (14,02 sek.) überzeugen konnte. Anna Diewald W14 mit neuer persönlicher Bestleistung im Hochsprung (1,44m) und einer sehr guten 80m Hürdenzeit (13,45 sek.). Emma Koppelkamm W13 mit neuer Bestleistung im Hochsprung (1,44m) und als Beste über die 60m Hürden, sowie Nele Anton W13 im Block Wurf mit ihren besten Leistungen über die 60m Hürden (12,27 sek.) und im Kugelstoßen mit 9,01m. Ebenfalls aufs Podium schafften es als Dritte ihrer Altersklassen Paul Werland und Florian Glesius, beide M14 im Block Sprint/Sprung und Lauf mit guten Leistungen im Hochsprung (1,60m Paul) und Ballwurf (37m Florian).

Weitere Ergebnisse der SFG Teilnehmer/innen:

Seraphina Schaefer W15 Block Sprint/Sprung Platz 5.( beste 100m Zeit mit 13,46 sek.)
Josefine Nickisch W13 Block Sprint/Sprung Platz 5.( 75m in 10,98 sek. )
Ole Ames M13 Block Lauf Platz 5.( 800m in 2:42 min.)
Erik Ediger M15 Block Sprint/Sprung Platz 6. mit 1794 Punkten
Christina Licht W13 Block Lauf Platz 12. mit 1862 Punkten
Livia Kahl W12 Block Lauf Platz 14 mit 1817 Punkten ( 24 TN )

Im Mannschaftsergebnis lag das WJU14 Team mit den SFGlern Josefine, Nele und Emma knapp 200 Pkt. hinter der LG auf Platz zwei, gefolgt von fünf weiteren Mannschaften aus Idar – Oberstein, Trier, Lahn-Aar Esterau, Bad Ems und Waldbreitbach. Platz 1. belegte das MJU16 Team mit Alexander, Kilian und Paul und auch die gleichaltrigen Mädels mit Anna, Seraphina und Luna siegten vor Trier, der LG Westerwald und der ausrichtenden LG Rhein Wied.

Rheinlandmeister im Blockmehrkampf wurde das WJU 16 Team der LG Bernkastel – Wittlich mit den SFG Starterinnen Anna Diewald, Luna Nummer und Seraphina Schaefer.

Angelina Baum mit neuen persönlichen Bestleistungen

Um fast drei Meter konnte die achtzehnjährige Hammerwerferin Angelina Baum ihre Bestleistung bei den Landesmeisterschaften in Trier verbessern und mit 32,17m Platz 2. belegen. Dem ließ sie bei den Rheinland – Pfalzmeisterschaften im Rasenkraftsport in Hassloch eine Steigerung im Gewichtwurf folgen und warf das 5kg Gerät auf 17,30m. Mit guten Leistungen im Hammerwurf (30,17m) und Steinstoßen (8,44m) belegte sie im Dreikampf den zweiten Platz hinter der saarländischen Spitzenhammerwerferin Hannah Setter.

SFG Athlet/innen stark verbessert bei U18 Landesmeisterschaften

Viele neue persönliche Bestleistungen bei guten äußeren Bedingungen verbuchte der U18 Nachwuchs bei den Rheinlandmeisterschaften in Bad Neuenahr – Ahrweiler. Den Anfang machte Mehrkämpfer Tim Stetzka mit 16,34 sek. über 110m Hürden und 42,69m mit dem Speer die Platz drei und zwei bedeuteten. Sein gleichaltriger Vereinskamerad Robin Kretz wurde Dritter im Weitsprung (5.76m) und lief die 100m im Vorlauf in 11,97 sek., konnte aufgrund leichter Wadenprobleme dann aber nicht mehr im Finale der besten sechs Sprinter antreten. Ebenfalls neue persönliche Bestleistungen erzielte Sven Anton im Kugelstoßen mit 12,65m (Platz 3.) und im Diskuswurf (34,54m und Platz 2.). Auch die noch dem jüngeren U18 Jahrgang angehörenden SFG Starterinnen Emilia Berke (Platz 2. im Hochsprung mit 1,55m), Lorene Rouyer mit 2:38,95 min. über 800m und Emilia Faria do Nascimento mit 28,95 sek. über 200m wussten zu überzeugen.

SFG Abendsportfest

Das diesjährige SFG Abendsportfest findet am Mittwoch, den 12. Juni 2019 in der Sportanlage im Schulzentrum Bernkastel-Kues statt. Beginn ist um 17:30 Uhr.

Wettbewerbe: MJ/WJ 12/13 75m, 800m, Weit
MJ 14/15 100m, 300m, 800m, Weit, Hoch, 4 x 100m
WJ 14/15 100m, 300m, 800m, Weit, Hoch, 4 x 100m
WJ U18/20, Fr./Sen. 100m, 200m, 400m, 3000m, Weit, Kugel, Hoch , 4 x 100m
MJ U18/20, Mä./Sen. 100m, 200m, 400m, 3000m, Weit, Kugel, 4 x 100m

Meldungen an: Waltraud Schwaab
waltraud_schwaab [at] web [.] de
Meldeschluss: 09.06.2019 (Eingang)
Nachmeldungen werden bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn angenommen.
Nachmeldegebühr: 3 ,- Euro je Meldung .
Infos: Wolfgang Baum (065 32 – 32 65)
Startgebühr: Männer/Frauen/SeniorInnen: je Disziplin 3,00 EUR Jugend: je Disziplin 2,50 EUR

Auszeichnungen: Urkunden liegen nach den Wettkämpfen aus, bzw. werden vereinsweise nachgeliefert. Bitte bei Meldung Kontaktadresse angeben.
Haftungsausschluss: Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Unfälle und Schäden jeglicher Art.
Hinweise: Die Kunststoffbahn darf nur mit Spikes bis max. 6 mm benutzt werden. Die Zeitmessung erfolgt vollelektronisch mit integrierter Windmessung. Umkleide- und Duschräume sind an der Sportanlage vorhanden. Maßgebend für die Austragung aller Wettbewerbe sind die Internationalen Wettkampfregeln (IWR) und die Deutsche Leichtathletik Ordnung (DLO).

Der Zeitplan des Sportfestes gestaltet sich wie folgt:

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Leichtathletik Trainingslager in Berlin/ Kienbaum

Die Leichtathletik Abteilung absolvierte vom 21.04.19 – 26.04.19 ein Trainingslager in Kienbaum, in der Nähe von Berlin. Die Trainingswoche begann am frühen Sonntagmorgen mit der langen Fahrt nach Kienbaum, was etwa eine Stunde von Berlin entfernt liegt. Insgesamt absolvierten 13 Athleten mit zwei Trainern (Wolfgang Baum und Daniel Steup) des SFG im Alter zwischen 15 und 19 Jahren das Trainingslager im olympischen und paralympischen Trainingszentrum für Deutschland. Vorrangiges Ziel des Trainingslagers war ein effektives und konzentriertes Training sowie die Stärkung der Gruppendynamik und –gemeinschaft.

Im Trainingslager wurden verschiedene Übungen im Leichtathletik Bereich ausgeführt, u. a. in den Disziplinen Wurf, Sprung und Sprint. Des Weiteren wurde in der Trainingslagerwoche zwei Mal in einem sehr modern ausgestatteten Kraftraum trainiert. Der Trainingskomplex in Kienbaum bot den Athleten insgesamt viele individuelle Trainingsmöglichkeiten, welche von diesen intensiv genutzt wurden.

Die Teilnehmer übernachteten während des Trainingslagers im Kienbaum Komplex II in modernen 2er bzw. 3er Zimmern, die Trainer übernachteten in Einzelzimmern. Mitunter ein Highlight der Woche war eine Lagerrallye, welche von allen Teilnehmern absolviert und am Ende der Trainingslagerwoche von den Trainern ausgewertet wurde. Letztlich war das Trainingslager in Kienbaum im Vergleich zum regulären Leichtathletiktraining um einiges intensiver und anstrengender als zu Hause.

Der SFG interviewte die beiden Trainer Wolfgang Baum und Daniel Steup und die Athletin Leonie Baum zum Trainingslager.

Warum wurde der Ort des Trainingslagers in Kienbaum ausgewählt und welche Vorteile bringt er aus Eurer Sicht?
Trainer: Kienbaum bietet beste Trainingsbedingungen bei jedem Wetter, die Hallen und Stadien werden so vergeben, das man in Kleingruppen ungestört trainieren kann. Trainingsgeräte kann man vor Ort kostenlos ausleihen, was sich als sehr nützlich erwies. Das angebotene Essen ist schmackhaft und sportgerecht sehr ausgewogen, auch für Allergiker und Vegetarier geeignet.

Wie wichtig ist das Trainingslager für die Gruppendynamik und den Trainingserfolg hinsichtlich der Vorbereitung auf die Wettkampfsaison? Worin seht ihr als Trainer einen Unterschied zwischen dem Trainingslager und dem regulären Leichtathletik-Training?
Trainer: Gemeinsames Aufwärmen, Spielen und vor allem das Staffeltraining fördern den Zusammenhalt. Dieser wurde durch Beachvolleyball in der Freizeit und verschiedene Teamlagerspiele noch verstärkt. Hinzu kommt der Ausflug nach Berlin mit gemeinsamen Abendessen, welches ausdrücklich von den Teilnehmern gewünscht wurde. Der Trainingserfolg im Trainingslager ist vor allem vorhanden durch wesentlich mehr Zeit bei den Trainingseinheiten (2,5 – 3 Stunden) gegenüber dem Heimtraining (1,5 – 2 Std.), wo oftmals auch noch vieles aufgebaut werden muss, was viel Zeit kostet.

Wurden die Erwartungen an das Trainingslager seitens der Trainer erfüllt?
Trainer: Aus Trainersicht wurden die Erwartungen an das diesjährige TL erfüllt, da alle Teilnehmer gut mitzogen und in ihrem Umfang belastet werden konnten. Kleiner Wermutstropfen war die schwierige Orga wegen dem Autoausfall, der zeitweise die Trainingsarbeit der letzten zwei Trainingseinheiten etwas einschränkte.

Wie sah ein typischer Tagesablauf für die Athleten aus?
In der Regel sah ein typischer Tagesablauf wie folgt aus:
7 Uhr wecken, 7.30 Uhr Frühstück, 8.45 – 12 Uhr Training nach Disziplinblöcken (Stadion, Halle, Kraftraum, Bitumenbahn), 12 Uhr Mittagessen, 13 – 14.45 Uhr Mittagsruhe, 15 – 18 Uhr Training wie vormittags mit abschließendem Schwimmen im Hallenbad, 19.30 – 21.00 Uhr Lagerspiele oder Freizeit/Beachvolleyball, 23 Uhr Nachtruhe.

Wie nahmen die Athleten das Trainingslager wahr?
Aus der Sicht von Leonie Baum:
Das Trainingszentrum Kienbaum ist für fast alle Sportarten ausgerichtet und aufgrund von den großen Sportplätzen und Turnhallen sehr attraktiv für Leichtathleten. Unsere Trainingsgruppe bestand im Trainingslager aus 2 Gruppen: Die Läufer/ Springer – und die Werfer. Für beide Bereiche sind die Trainingsbedingungen super. Die Werfer hatten ein überdachtes Wurfhaus und viele Wurfringe für Disziplinen wie Diskuswurf oder Hammerwurf zur Verfügung, was bei uns in der Nähe leider nicht vorhanden ist. Für alle anderen waren die Sportplätze, die deutlich größeren Dimensionen entsprechen, und eine fußschonende Bitumenlaufbahn, ein Highlight. Ganz modern ausgestattete Kraft- und Fitnessräume mit Geräten, die vielen Athleten noch nicht bekannt waren, haben im Training auch nicht gefehlt. Für die Freizeitgestaltung hat Kienbaum außerdem sehr viel zu bieten: Schwimmbad, Beachvolleyballanlage, Kegelbahn und einen Raum zum Kicker spielen, darten und Billard spielen. Die Lage des Trainingszentrums ist sehr vorteilhaft, da es zwar ziemlich ruhig im Wald liegt, Berlin aber dennoch innerhalb von einer knappen Stunde mit dem Auto erreichbar ist. Letzteres haben wir ausgenutzt und sind mit Kleingruppen durch die Hauptstadt geschlendert. Dort haben Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor und der Fernsehturm natürlich nicht gefehlt. Es war ganz gut zwischen den anstrengenden Trainingseinheiten etwas zu entspannen und gleichzeitig noch die Hauptstadt zu erkunden. Da Kienbaum ein sehr bekanntes Leistungszentrum ist, sind wir Spitzensportlern wie Jürgen Schult (Weltrekordhalter Diskuswurf), welcher uns sogar von seiner Karriere und persönlichen Eindrücken erzählt hat; Mathias Mester (Weltmeister und 2. bei den paralympischen Spielen); Niko Kappel (Paralympicssieger), und der deutschen Nationalmannschaft im Volleyball, begegnet. Es war interessant zu sehen wie diese bekannten Sportler ihre Trainingseinheiten gestaltet haben. Für den Spaß zwischendurch war die von den Trainern vorbereitete Lagerrallye eine angenehme Abwechslung zum Training. Wir mussten nicht nur sportliche, sondern auch mentale Spiele bewältigen, die zu vielen lustigen Stunden führten. Beim Thema Essen und Schlafen kann man sich wirklich nicht beschweren in Kienbaum. Die Zimmer sind groß, haben genug Stauraum und bequeme Betten, und beim Buffet dreimal am Tag, ist für jeden, aufgrund der großen Vielfalt, etwas dabei. Das Ende des Trainingslagers war für Athleten sowie Trainer ziemlich anstrengend, da wir alle die Ungewissheit hatten, wie wir wieder nach Hause kommen sollten. Es gab ein Problem mit einem der Autos und so musste noch kurzfristig ein Mietwagen organisiert werden. Wir kamen dann aber, zwar etwas später als geplant, alle sicher, jedoch mit Muskelkater zu Hause an.

Letztendlich war das Trainingslager in Kienbaum sehr erfolgreich und sowohl für die Trainer, als auch für die Athleten eine abwechslungsreiche und effektive Trainingswoche.

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Saisonvorbereitung in den Höhenlagen des Schwarzwaldes

Für insgesamt 34 Kinder und Jugendliche der LG Bernkastel-Wittlich, davon 15 aus der SFG-Leichtathletik-Abteilung der Altersgruppen U16/14, stand die Woche nach Ostern ganz im Mittelpunkt des Sports. Anstatt gemütlich in den Ferien zu entspannen, hieß es im traditionellen Trainingslager in Titisee-Neustadt um 07:20h aufstehen zum Frühstückslauf. Täglich ging es auf einen kleinen Rundkurs und erst anschließend zum wohlverdienten Frühstück.

Damit aber noch nicht genug. So wurden die Tage in der Regel mit zwei weiteren Trainingseinheiten fortgesetzt. Neben der Teambildung standen hier Techniktraining im Bereich Hürden, Kugel, Diskus, Speer und Weitsprung und auch die Steigerung von Schnell- und Sprungkraft sowie der Ausdauer auf dem täglichen Trainingsplan. Trainiert wurde auf der Anlage des Leichtathletikstützpunktes Löffingen/ Schwarzwald meist im Freien. Aber auch der nahe liegende Titisee war einmal Trainingsstätte. Die Rundstrecke um den See (5,6 km) wurde an einem Vormittag bei etwas kühleren Temperaturen von allen Teilnehmern mindestens einmal umrundet. Spitzenläufer schafften hier sogar drei Runden – Respekt für diese Leistung.

Damit sollte eine gute und verletzungsfreie Vorbereitung auf die kommenden Wettkampfwochen gelungen sein. Bezirks- und Rheinlandmeisterschaften sowie der Qualifikationswettkampf für die deutschen Meisterschaften im Mehrkampf beim Deutschen Turner Bund stehen schon im Mai im Terminkalender. Abgerundet wurde die Woche mit einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm an den Rheinfall in Schaffhausen oder zur Dorotheenhütte Wolfach (Glasmanufaktur), nach Freiburg und zur Weltcup-Skisprungschanze hier in Titisee. Gruppendynamische Programmpunkte sowie Spiele- und Unterhaltungsabende förderten das Zusammenwachsen der Gruppe. Nach Besuch des Europaparks in Rust am Abreisetag (Sonntag) wurde in den Abendstunden das Heimatziel Bernkastel-Kues wieder sicher erreicht. Eine intensive, aber auch sehr schöne und erlebnisreiche Trainingswoche ging damit erfolgreich zu Ende.

Beitragsbild: Das Team des SFG Bernkastel-Kues, samt Betreuer Jörg Schnitzius, erlebte am Titisee eine trainingsintensive und verletzungsfreie, aber auch erlebnisreiche Woche und kann in die neue, hoffentlich erfolgreiche, Leichtathletiksaison starten.